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Sprachenlernen leichtgemacht [Verlosung]

von Meike Krauß

Vokabel pauken verboten lacht mich in Großbuchstaben, auf einer der ersten Seiten des Buches „Sprachenlernen leichtgemacht!“ von Vera F. Birkenbihl, an. Eine Sprache zu lernen ohne ständig Vokabeln zu pauken klingt doch schon einmal super. Wer erinnert sich nicht an Vokabeltests in der Schule vor denen der Lehrer forderte, vorher lange Vokabellisten auswendig zu lernen. „Mit dieser Anleitung kann jeder schnell und mühelos Fremdsprachen lernen“, wird auf dem Buchdeckel angekündigt. Vera F. Birkenbihl ist Leiterin des Instituts für gehirn-gerechtes Arbeiten und hat eine Methode entwickelt die ihrer Meinung nach die Beste ist, um Sprachen zu lernen.

In vier Schritten zum Erfolg!?

Zunächst vergleicht sie ihre Methode mit der klassischen Methode Sprachen zu lernen. Die Birkenbihl Methode gliedert sich in vier Schritte. Zunächst einmal müsse man die Bedeutung der Worte verstehen. Dazu soll man unter jedes unverständliche Wort das entsprechende in der Muttersprache schreiben. Das heißt dekodieren. Wichtig ist, nicht die korrekte deutsche Übersetzung zu benutzen sondern den Text Wort für Wort zu übersetzen.

Beispiel: Englisch: What’s up? Deutsch: Was ist auf? (statt Was ist los?).

Auf der Lernproben CD die dem Buch beiliegt, ist diese Übersetzung unter den Texten bereits enthalten. Manchmal kann es sehr lustig sein die Übersetzungen zu lesen. Dies erwähnt auch Vera F. Birkenbihl oft und sieht das positiv, da lernen dadurch Spaß mache. Außerdem lerne man die Struktur der Zielsprache zu begreifen.

Der nächste Schritt ist, dem aktiven Hören gewidmet. Ein Muttersprachler soll den Text vorlesen, der Lernende soll die deutsche Übersetzung mitlesen (What’s up hören und Was ist auf lesen). Auch solle er sich noch nicht die Schreibweise der fremden Wörter einprägen. So lerne man in der Zielsprache korrekt zu hören und habe immer mehr Erfolgserlebnisse. Außerdem lerne man die Wörter in einem sinnvollen Zusammenhang. … weiterlesen

3 Februar, 2011 Kein Kommentar

Kopf ab für die Forschung

von Katharina Tomaszewski

Tierversuche sind aus der heutigen Forschung nicht mehr wegzudenken. Medizin, Kosmetik oder an Universitäten – zuerst testest man an Tieren, dann am Menschen. Tierschützer fordern, alle Tierversuche einzustellen. Katharina Tomaszewski hat zwei Studenten nach ihrer Meinung gefragt

Gerhard Jansen* studiert seit vier Jahren an der Universität Tübingen Mikrobiologie. Er finanziert sein Studium als studentische Hilfskraft in einem Labor, in dem Tierversuche gemacht werden. Während seines Studiums muss er immer wieder Versuche an kleinen Tieren durchführen. Diskutiert, ob dies gut oder schlecht ist, hat keiner mit den Studenten. So musste er in einem Kurs ein Nervenexperiment machen, bei dem lebendigen Fröschen der Kopf abgeschnitten wurde, um zu sehen, wie der Körper minutenlang weiter hüpft. „Es gibt Leute, die das nicht machen wollen. Nicht nur weil sie es unmoralisch finden, sie ekeln sich“, erzählt der 25-Jährige. Sein Laborchef verließ das Labor nach zehn Jahren, weil er die Arbeit nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren kann. „Das Problem sind nicht die kleinen Tiere, sondern wenn in den großen Laboren Hunderte von Tieren pro Woche regelrecht geschlachtet werden. Ich finde es schade, dass man Tiere umbringen oder krank machen muss“, sagt der Student, während er an seiner Zigarette zieht und sein Blick aus dem Fenster schweift. Und doch tut er dies jede Woche. Er beruhigt sein Gewissen damit, dass seine Arbeit einen hohen Nutzen für die Forschung hat und irgendwann Menschenleben retten könnte. Sein Arbeitgeber bekommt Wirkstoffe und muss diese dann an Tieren testen, bevor sie für Medikamente verwendet werden. … weiterlesen

9 Februar, 2010 1 Kommentar

Aktuelle Print-Ausgabe (NOIR 19)

Nachbarn kann man sich zwar nicht aussuchen, aber man kann ihnen begegnen. Und das tun wir von den unterschiedlichsten Seiten: Wie leben Nachbarn in Andalusien, im Nahen Osten, im Klassenzimmer? Außerdem geht es in der NOIR um Hamster-Missverständnisse, Streber-Opas und plötzlichen Postboten. Ihr lest von den Kriegsnarben in Bosnien-Herzegowina und zwei Studentinnen, die spontan im Westjordanland einen Dokumentarfilm gedreht haben. Besser nicht verpassen.
Viel Spaß beim Lesen! »

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