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	<title>NOIR Online</title>
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	<description>NOIR Online ist das junge Online-Magazin der Jugendpresse Baden-Württemberg. Thematisch wendet es sich den Themenfeldern Gesellschaft, Kultur und Wissen zu.  NOIR Online bietet Jugendlichen die Möglichkeit journalistische Erfahrungen zu sammeln. NOIR wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.</description>
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		<title>Reisen kompakt</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 16:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Städte- und Kurzreisen sind beliebt, besonders auch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Doch ohne gute Planung übersieht der Reisende oftmals das Beste und nutzt seine knappe Zeit nicht optimal aus. Neben den wichtigen Sehenswürdigkeiten gibt es in Städten kleine Höhepunkte, die nur eine Ecke weiter liegen. Um sie und den Puls der Stadt zu zeigen, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.noir-online.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/2329.jpg&amp;w=200&amp;h=150&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p><strong><a href="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2011/03/Cover-Lissabon_DuMont_direkt.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2329];player=img;" title="Cover - DuMont direkt - Lissabon"><img class="alignleft size-medium wp-image-2330" title="Cover - DuMont direkt - Lissabon" src="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2011/03/Cover-Lissabon_DuMont_direkt-167x300.jpg" alt="" width="167" height="300" /></a>Städte- und Kurzreisen sind beliebt, besonders auch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Doch ohne gute Planung übersieht der Reisende oftmals das Beste und nutzt seine knappe Zeit nicht optimal aus.</strong></p>
<p>Neben den wichtigen Sehenswürdigkeiten gibt es in Städten kleine Höhepunkte, die nur eine Ecke weiter liegen. Um sie und den Puls der Stadt zu zeigen, hat die neue DuMont direkt-Reihe 15 „Direkt-Kapitel“. Sie gehen auf unauffällige und eher unbekannte Sehenswürdigkeiten ein, wie ein nettes Café oder eine schöne Boutique.</p>
<p>Praktisch sind in den „Direkt-Kapiteln“ wichtige Angaben zu Öffnungszeiten, Adressen, Webseiten und Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zur schnellen Orientierung helfen kleine Kartenausschnitte in den einzelnen Kapiteln, mit Markierungen der Sehenswürdigkeiten.</p>
<p>Neben den „Direkt-Kapiteln“ gibt es noch weitere Informationen, Ausflugsvorschläge, Tipps zum Übernachten, Essen und Trinken, Einkaufen und Ausgehen.</p>
<p>Eine Übersichtskarte in der Umschlagklappe und eine ausklappbare Stadtkarte ergänzen den Reiseführer sinnvoll.<span id="more-2329"></span></p>
<p>Die DuMont direkt-Reihe mit ihren 42 Titeln bietet kompakt und prägnant viele Informationen. Dabei beschränkt sie sich auf das Wesentliche, liefert einen guten Überblick und eignet sich so für eine schnelle Reisevorbereitung.</p>
<p><em>(DuMont direkt, DuMont Reiseverlag, Januar 2011)</em></p>
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		<title>Der Tod fragt nicht &#8211; „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 09:02:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Samantha Kingston an diesem Morgen aufwacht, zeigt ihr Handy das Datum des 14. Februars an Doch wie kann das sein, da erst gestern Valentinstag war? Wie kann es sein, dass sich der vergangene Tag noch einmal wiederholt – und mit ihm der schreckliche Autounfall, bei dem sie starb? Lauren Olivers Roman erinnert auf den [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2011/02/Wenn-du-stirbst-zieht-dein-ganzes-Leben-an-dir-vorbei-sagen-sie.gif" rel="shadowbox[sbpost-2323];player=img;" title="Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie"><img class="alignleft size-medium wp-image-2324" title="Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" src="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2011/02/Wenn-du-stirbst-zieht-dein-ganzes-Leben-an-dir-vorbei-sagen-sie-199x300.gif" alt="" width="199" height="300" /></a>Als Samantha Kingston an diesem Morgen aufwacht, zeigt ihr Handy das Datum des 14. Februars an Doch wie kann das sein, da erst gestern Valentinstag war? Wie kann es sein, dass sich der vergangene Tag noch einmal wiederholt – und mit ihm der schreckliche Autounfall, bei dem sie starb? Lauren Olivers Roman erinnert auf den ersten Blick entfernt an „Und täglich grüßt das Murmeltier“ einen Filmklassiker aus den 90ern, auf den zweiten Blick erkennt der Leser jedoch, dass hinter dem Wahnsinnstitel des Buches viel mehr steckt, als nur das ständige Wiederholen eines einzigen Tages.</strong></p>
<p>Am Morgen des eigentlichen Valentinstags ist Samantha Kingston, von ihren Freunden Sam genannt, aufgeregt. Sie kann es kaum erwarten, endlich zur Schule zu kommen – schließlich ist heute nicht nur der Tag der Liebe und der Rosen, sondern auch ihr großer Tag.</p>
<p>In der Schule verteilen Schüler Rosen an ihre Mitschüler und es wird klar, wer beliebt ist und wer nicht. Sam ist glücklich mit ihren neun Rosen: Von ihren besten Freundinnen Elody, Ally und Lindsay hat sie jeweils eine geschenkt bekommen und auch von Rob war eine dabei. Wenn da nicht das läppische „Hab dich lieb“ auf der beiliegenden Karte stünde. Rob, einer der beliebtesten Jungs an der ganzen Schule, Rob, mit dem sie zusammen ist. Und mit dem sie für diesen besonderen Tag ihr erstes Mal geplant hat.</p>
<p>Doch dann kommt alles anders: Als am Abend eine Party bei ihrem ehemaligem Schulfreund Kent stattfindet, betrinkt sich Rob so sehr, dass Sam nur noch genervt von ihm ist und lieber mit ihren ebenfalls betrunkenen Freundinnen nach Hause fährt. Rob bleibt allein zurück. Auf der Autofahrt verunglückt das Auto, danach ist alles schwarz. Wie in einem Traum fällt und fällt Sam und wacht dennoch wieder auf: Ihr Wecker zeigt das Datum des 14. Februars, Valentinstag und es ist Zeit zum Aufstehen, wenn sie noch rechtzeitig zur Schule kommen will. Eine Kette von aneinandergereihten Valentinstagen beginnt, die scheinbar kein Ende nimmt.<span id="more-2323"></span></p>
<p>Die ersten 100 Seiten geben dem Leser den Anschein, dass er es mit vier  typisch-amerikanischen, nervigen Highschoolzicken zu tun hat,  die  Mitschüler tyrannisieren. Sie sind oberflächlich und schrecken vor nichts und niemandem zurück. Doch irgendwann  im Buch wendet sich Sams Leben: Sie entdeckt ihre eigene Oberflächlichkeit und fängt an, ihren „letzten Tag“ immer neu und abwechslungsreich zu gestalten; ab hier wird es bis zum Schluss noch einmal richtig spannend. Lediglich ein paar wenige Abschnitte im Buch sind zu umfangreich beschrieben. Das wird aber durch die teils lustigen, teils ernsten Situationen wieder wettgemacht.</p>
<p>Lauren Olivers Debütroman „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ ist in sich rund und vermittelt dem Leser die Kernaussage des Buches: Lebe rücksichtsvoll mit deinen Mitmenschen und nicht oberflächlich und an ihnen vorbei.</p>
<p><em>(Oliver, Lauren: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie. Carlsen, September 2010)</em></p>
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		<title>Der persönliche Duft</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 06:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
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		<category><![CDATA[Valentinstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen individuellen Duft kann sich jeder auf MyParfuem.com erstellen. Das persönliche Parfüm ist ein netter Gag und ein ungewöhnliches Geschenk, doch besteht die Gefahr die Katze im Sack zu kaufen, wenn man sich die Kombination verschiedener Duftnoten nicht selbst vorstellen kann. Blumen, Schokolade und Schmuck sind klassische Geschenke zum Valentinstag. Einzigartiger und ungewöhnlicher ist jedoch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.noir-online.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/2304.jpg&amp;w=200&amp;h=150&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p><strong><a href="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2011/02/MyParfuem.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2304];player=img;" title="MyParfüm"><img class="alignleft size-medium wp-image-2307" title="MyParfüm" src="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2011/02/MyParfuem-300x294.jpg" alt="" width="300" height="294" /></a>Einen individuellen Duft kann sich jeder auf <a href="http://www.myparfuem.com/">MyParfuem.com</a> erstellen. Das persönliche Parfüm ist ein netter Gag und ein ungewöhnliches Geschenk, doch besteht die Gefahr die Katze im Sack zu kaufen, wenn man sich die Kombination verschiedener Duftnoten nicht selbst vorstellen kann.</strong></p>
<p>Blumen, Schokolade und Schmuck sind klassische Geschenke zum Valentinstag. Einzigartiger und ungewöhnlicher ist jedoch ein persönliches Parfüm, wie das von <a href="http://www.myparfuem.com/">MyParfuem.com</a>. Der leicht zu bedienende Duftdesigner bietet eine Vielzahl an verschiedenen zu kombinierenden Duftnoten und stellt dem Anwender mehrere Dufttypen wie sportlich, romantisch und elegant, an denen er sich orientieren kann, bereit. Auch den Flakon, dessen Beschriftung und andere Details lassen sich individuell gestalten.</p>
<p>Problematisch ist jedoch, dass man im Voraus nicht weiß, wie das Parfüm duftet. Wer auf der sicheren Seite bleiben und keine „duftigen“ Überraschungen erlebe möchte, der sollte bei herkömmlichen und bewährten Valentinstagsgeschenken bleiben. Wer allerdings offen ist für Neues und Ungewöhnliches verschenken möchte, der sollte sich <a href="http://www.myparfuem.com/">MyParfuem.com</a> anschauen. Eine Alternative für ein handelsübliches Parfüm ist es jedoch nicht.</p>
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		<title>Morgens halb Neun im Distrito Federal</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 15:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kleine Geschichten aus Mexiko-Stadt]]></category>
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		<description><![CDATA[Mexiko Stadt, Metro-Station Hidalgo um acht Uhr morgens. Müde Gesichter, verschlafene Körper schieben sich die Rolltreppen herunter: Bitte einfädeln im täglichen Reissverschlussverkehr des Distrito Federal. Dicht gedrängt am Bahnsteig warten die Menschenmassen auf die rasant einfahrende Metro. Die Türen der Bahn öffnen sich für nur wenige Sekunden, bis sie sich gnadenlos wieder versuchen zu schließen. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.noir-online.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/2191.jpg&amp;w=200&amp;h=150&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<div id="attachment_2301" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2011/02/Metro.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2191];player=img;" title="Metro"><img class="size-medium wp-image-2301" title="Metro" src="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2011/02/Metro-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Maria Blenich</p></div>
<p>Mexiko Stadt, Metro-Station Hidalgo um acht Uhr morgens. Müde Gesichter, verschlafene Körper schieben sich die Rolltreppen herunter: Bitte einfädeln im täglichen Reissverschlussverkehr des Distrito Federal. Dicht gedrängt am Bahnsteig warten die Menschenmassen auf die rasant einfahrende Metro. Die Türen der Bahn öffnen sich für nur wenige Sekunden, bis sie sich gnadenlos wieder versuchen zu schließen. Gemeinsam werden sie auseinandergedrückt, bis sich auch der Letzte in die wenigen freien Zentimeter im Abteil eingefügt hat. Zentimeter, von deren Existenz man vorher nicht einmal ahnte. Voll ist die Metro erst, wenn jedes Körperteil des Nachbarn spürbar ist und Gliedmaßen, Ausdünstungen und die morgendlichen Geräusche von Hunderten von Menschen, sich bis zur nächsten Station zu einem gegenseitigen Geben und Nehmen vereinigen. Es ist heiß und klebrig.</p>
<p>Um diese Stadt kennenzulernen, ist der Blick auf die Vereinigung von Mensch und Verkehr  unverzichtbar. In der Metro sind Improvisationskünstler auf jedem Sitz- und Stehplatz zu finden. Frauen setzen sich mit müden Gesichtern und steigen nach einigen Minuten geschminkt wieder aus. Man kann die Fahrt damit verbringen, ihren Perfektionismus in der Kunst des Wimperntuschens mit einem Esslöffel zu beobachten oder hoffen, dass sie sich nicht in die müden braunen Augen stechen. Diese Überlegungen werden an jeder Station aufs Neue von Verkäufern unterbrochen, die mit durchdringenden Singsangstimmen ihre Waren anpreisen. Meist für „Dieeeez Pesos, Dieeeez Pesos“, ungefähr sechzig Cent, kann man Dinge wie Kekse, CD´s oder das neueste, raubkopierte Buch von Isabel Allende erwerben. Ein Junge spielt Zieharmonika, ein noch jüngerer verteilt Zettelchen mit der Bitte um Geld. Die Metro- Insassen schauen mitleidig zur Seite und geben die Papierchen zurück.  Die Schmerzgrenze wird allerdings erst erreicht, wenn ein Jugendlicher sich als Fakir ausgibt und seine Brust auf dem Fußboden in Scherben wälzt. Mit einem Ruck halten wir an. Gleichzeitig strömen die Massen nach draußen und nach drinnen, der ewige Kreislauf setzt sich fort.</p>
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		<title>EU-Politiker für einen Tag</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 09:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende Oktober veranstaltete das Europabüro der Friedrich-Ebert-Stiftung wie jedes Jahr ein Seminar für Nachwuchsjournalisten und angehende Redakteure. Es stand unter dem Thema „Pressearbeit am europäischen Projekt“. Okan Bellikli und Niklas Golitschek  nahmen am Seminar teil und berichten über ihre Eindrücke. Der Höhepunkt des Seminars war die Simulation einer Ministerratssitzung zum „ordentlichen Gesetzgebungsverfahren der EU“, die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_2258" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2011/01/Pressearbeit-am-europäischen-Projekt.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2291];player=img;" title="Pressearbeit am europäischen Projekt"><img class="size-medium wp-image-2258" title="Pressearbeit am europäischen Projekt" src="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2011/01/Pressearbeit-am-europäischen-Projekt-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Foto: Niklas Golitschek</p></div>
<p><strong>Ende Oktober veranstaltete das Europabüro der Friedrich-Ebert-Stiftung wie jedes Jahr ein Seminar für Nachwuchsjournalisten und angehende Redakteure. Es stand unter dem Thema „Pressearbeit am europäischen Projekt“. Okan Bellikli und Niklas Golitschek  nahmen am Seminar teil und berichten über ihre Eindrücke.</strong></p>
<p>Der Höhepunkt des Seminars war die Simulation einer Ministerratssitzung zum „ordentlichen Gesetzgebungsverfahren der EU“, die im Sitzungsraum des Wirtschafts- und Sozialausschusses stattfand. Thema der Ministerratssitzung war dieVerhandlung über eine einheitliche Lebenmittelkennzeichnungsverordnung. Die 20 Teilnehmer bekamen bereits am Vortag ein Land und eine fiktive Rolle zugeteilt, um sich auf die Debatte vorzubereiten. Okan war der tschechische Wirtschaftsminister „Hurvinek“, Niklas bekam die Rolle des slowakischen Ministers „Zabavnik“ zugeteilt.</p>
<p>Das Gesetzgebungsverfahren in der EU ist ein langer und vor allem schwieriger Prozess. Weder der Ministerrat noch das Europäische Parlament können willkürlich neue Gesetze vorschlagen oder erlassen. Die EU-Kommission muss erst einen Vorschlag machen, der dann ausführlich diskutiert wird (Siehe Infokasten). Nach demselben Prinzip wurde auch die Simulation der Debatte durchgeführt, wobei die Kommission und das Europäische Parlament von der Simulationsleitung dargestellt wurden.</p>
<p>Da es bis zum jetztigen Zeitpunkt keine einheitliche Regelung der Lebensmittelkennzeichnung in den EU Mitgliedsstatten gibt, stell dies das Grundproblem der Debatte dar. In Deutschland wird das GDA-Modell (Guideline Daily Amount) verwendet. Das GDA-Modell gibt die Nährwertangaben in Prozent des täglichen Bedarfs an. In Großbritannien hat sich ein Ampel-Modell durchgesetzt, bei dem Produkte mit einem roten, gelben oder grünen Zeichen versehen werden, je nachdem, wie hoch der Gehalt an Nährstoffen im jeweiligen Produkt ist. Einig sind sich die Mitgliedstaaten darin, die sogenannten „Big Four“, den  Brennwert-, Eiweiß-, Kohlenhydrat und Fettgehalt anzugeben.<span id="more-2291"></span></p>
<p>Das Europäische Parlament wollte zuerst das Ampelsystem zur Kennzeichnung der Lebensmittel einführen. Das scheiterte allerdings durch das Veto einiger Minister, die nicht bereit waren, die Kennzeichnung ihrer Länder zu ändern.Deshalb mussten auch in unserer Simulation zuerst die verschiedenen Positionen deutlich gemacht werden. So ließ sich andeuten, in welche Richtung die Mehrheit der Ministertendiert. Allein dieser Prozess nahm in unserer Simulation bereits gut eine Stunde in Anspruch.</p>
<p>Während den Sitzungen wurde diskutiert, in den Pausen mit gleichgesinnten Ländern gesprochen und mit der Opposition verhandelt. So vergingen in unserer Verhandlungssimulation weitere zweieinhalb Stunden.</p>
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		<title>Urlaubsfeeling auf den Fildern</title>
		<link>http://www.noir-online.de/2011/02/07/urlaubsfeeling-auf-den-fildern/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 14:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Lukas Ramsaier war für Noir-Online zu Gast auf der CMT 2011- der größten Urlaubsmesse Europas, die jährlich in den Hallen der Neuen Messe auch die geizigsten Schwaben in Urlaubsstimmung bringt und tausende Besucher anlockt. Es ist immer wieder beeindruckend, egal ob man die CMT noch nie oder schon mehrmals besucht hat: Beim ersten Betreten von [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.noir-online.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/2286.jpg&amp;w=200&amp;h=150&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_2272" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2011/02/Wohnwägen-auf-der-CMT-2011.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2286];player=img;" title="Wohnwägen auf der CMT 2011"><img class="size-medium wp-image-2272" title="Wohnwägen auf der CMT 2011" src="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2011/02/Wohnwägen-auf-der-CMT-2011-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Foto: Messe Stuttgart</p></div>
<p><strong>Lukas Ramsaier war für Noir-Online zu Gast auf der CMT 2011- der größten Urlaubsmesse Europas, die jährlich in den Hallen der Neuen Messe auch die geizigsten Schwaben in Urlaubsstimmung bringt und tausende Besucher anlockt.</strong></p>
<p>Es ist immer wieder beeindruckend, egal ob man die CMT noch nie oder schon mehrmals besucht hat: Beim ersten Betreten von Halle 1 der Neuen Landesmesse, kommt man für einen Moment nicht aus dem Staunen heraus. Unglaublich, wie viele Wohnmobile und Wohnwägen hier Platz finden. Und das ist noch nicht alles – in den Hallen 3 und 5 stehen noch einmal genauso viele. Die Vielfalt der Wohnungen auf Rädern ist riesig: Vom kleinen Wohnanhänger mit einem simplen Bett für gerade einmal 4.000 Euro, bis zum luxuriösen Wohnbus mit integrierter Smart-Garage zum Preis eines mittelgroßen Einfamilienhauses, ist alles geboten. Vor allem, die Wohnbusse laden die vielen Besucher dazu ein, einen Blick in das Innere der Luxuskarossen zu wagen. Verkäufer mit „Heiner-Brand-Gedächtnisbärten“ versuchen ausdauernd den Interessierten ihr Model trotz des hohen Preises schmackhaft zu machen. Was man im Inneren sieht, erinnert eigentlich nicht im Geringsten an das typische Campingleben. Sitzgruppen mit feinstem Lederbezug, Badezimmer wie zuhause und Betten, wie in der Suite eines 4-Sterne-Hotels, öffnen den Wohnmobilmarkt damit auch für einen ganz anderen Kundenkreis, als den klischeemäßigen: Das ältere Ehepaar. Der Mann im Unterhemd und einer lila-grauen Jogginghose, der draußen grillt und die Gattin, die mit einem furchtbaren Sonnenhut und der „Bunten“ in der Hand, sich die Sonne im klapprigen Liegestuhl hinter der platzeigenen Hecke auf den Bauch scheinen lässt.<span id="more-2286"></span></p>
<p>Ein noch viel größerer Bus steht in Halle 2 und obwohl dies eigentlich ein recht gewöhnlicher Reisebus ist lockt er viele Besucher, denn die Botschaft, die sich dem Betrachter auf seiner Außenseite zeigt, ist eine ganz Besondere. Der Anbieter wirbt für eine 10-wöchige Fahrt mit seinem 1st-Class-Bus von Freiburg bis ins ferne Peking. Doch wer setzt sich denn freiwillig 70 Tage lang in einen Bus, der kreuz und quer durch den Orient fährt? Der Betreiber des Busses erklärt aber, dass man auf keinen Fall 70 Tage nur im Bus sitze. „Im Gegenteil: Die Strecke an sich wäre in 20 Tagen zu schaffen, aber das Ziel der Fahrt ist ja nicht das reine Ankommen am Ziel, sondern die Gegenden entlang der Strecke möglichst intensiv kennenzulernen.“ Deshalb residieren die Teilnehmer an jeder Zwischenstation 2-3 Tage lang in Hotels, bevor es dann wieder in weiteren Zwischenetappen immer Richtung Peking weitergeht. So entstehe auch kein Lagerkoller unter den 25 Passagieren. Doch wer sind eigentlich diese Passagiere, die knapp 20.000 Euro für solch eine Reise bezahlen? „Unsere Gäste sind hauptsächlich Senioren, die zum Ende ihres Lebens hin noch mal etwas erleben wollen, Lehrer im sogenannten „Sabbatjahr“ oder Selbstständige“, erzählt der Reiseveranstalter.</p>
<p>Doch nicht nur mit Fahrzeugen versuchen die vielen Aussteller für ihre Angebote Interesse unter den Besuchern zu wecken. So lockt zum Beispiel Irland mit einem traditionell anmutendem „Guiness-Stand“, Peru mit einem Info-Stand im Regenwaldstil oder Bayern mit einem urigen Bierzelt. Aber auch Großveranstaltungen sind beliebte Werbemittel: So präsentiert sich Wolfsburg mit einer Torwand als „Stadt der Frauenfußballweltmeisterschaft 2011“ und Slowenien als Land der Eishockey-WM in diesem Jahr. Das Angebot an Reiseregionen ist einfach riesig – von Hamburg bis Hawaii, vom Bodensee bis zu den Bahamas und von der Nordsee bis nach Neuseeland – die ganze Welt ist auf der CMT vertreten.</p>
<p>Und das wird sie wohl auch wieder nächstes Jahr sein, denn die CMT verzeichnete auch dieses Jahr erneut Rekordzahlen von über 220.000 Besuchern.</p>
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		<title>Sprachenlernen leichtgemacht [Verlosung]</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 16:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vera F. Birkenbihl]]></category>
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		<description><![CDATA[Vokabel pauken verboten lacht mich in Großbuchstaben, auf einer der ersten Seiten des Buches „Sprachenlernen leichtgemacht!“ von Vera F. Birkenbihl, an. Eine Sprache zu lernen ohne ständig Vokabeln zu pauken klingt doch schon einmal super. Wer erinnert sich nicht an Vokabeltests in der Schule vor denen der Lehrer forderte, vorher lange Vokabellisten auswendig zu lernen. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.noir-online.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/2273.jpg&amp;w=200&amp;h=150&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p><a href="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2010/11/Birkenbihl_Sprachenlernen-leichtgemacht_Cover.gif" rel="shadowbox[sbpost-2273];player=img;" title="Cover - Birkenbihl Sprachenlernen leichtgemacht"><img class="alignleft size-medium wp-image-1925" title="Cover - Birkenbihl Sprachenlernen leichtgemacht" src="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2010/11/Birkenbihl_Sprachenlernen-leichtgemacht_Cover-188x300.gif" alt="" width="188" height="300" /></a>Vokabel pauken verboten lacht mich in Großbuchstaben, auf einer der ersten Seiten des Buches „Sprachenlernen leichtgemacht!“ von Vera F. Birkenbihl, an. Eine Sprache zu lernen ohne ständig Vokabeln zu pauken klingt doch schon einmal super. Wer erinnert sich nicht an Vokabeltests in der Schule vor denen der Lehrer forderte, vorher lange Vokabellisten auswendig zu lernen. „Mit dieser Anleitung kann jeder schnell und mühelos Fremdsprachen lernen“, wird auf dem Buchdeckel angekündigt. Vera F. Birkenbihl ist Leiterin des Instituts für gehirn-gerechtes Arbeiten und hat eine Methode entwickelt die ihrer Meinung nach die Beste ist, um Sprachen zu lernen.</p>
<h4>In vier Schritten zum Erfolg!?</h4>
<p>Zunächst vergleicht sie ihre Methode mit der klassischen Methode Sprachen zu lernen. Die Birkenbihl Methode gliedert sich in vier Schritte. Zunächst einmal müsse man die Bedeutung der Worte verstehen. Dazu soll man unter jedes unverständliche Wort das entsprechende in der Muttersprache schreiben. Das heißt dekodieren. Wichtig ist, nicht die korrekte deutsche Übersetzung zu benutzen sondern den Text Wort für Wort zu übersetzen.</p>
<blockquote><p><em>Beispiel: Englisch: What’s up? </em><em>Deutsch: Was ist auf? (statt Was ist los?).</em></p></blockquote>
<p>Auf der Lernproben CD die dem Buch beiliegt, ist diese Übersetzung unter den Texten bereits enthalten. Manchmal kann es sehr lustig sein die Übersetzungen zu lesen. Dies erwähnt auch Vera F. Birkenbihl oft und sieht das positiv, da lernen dadurch Spaß mache. Außerdem lerne man die Struktur der Zielsprache zu begreifen.</p>
<p>Der nächste Schritt ist, dem aktiven Hören gewidmet. Ein Muttersprachler soll den Text vorlesen, der Lernende soll die deutsche Übersetzung mitlesen (<em>What’s up</em> hören und <em>Was ist auf </em>lesen). Auch solle er sich noch nicht die Schreibweise der fremden Wörter einprägen. So lerne man in der Zielsprache korrekt zu hören und habe immer mehr Erfolgserlebnisse. Außerdem lerne man die Wörter in einem sinnvollen Zusammenhang.<span id="more-2273"></span></p>
<p>Schritt drei ist der ungewöhnlichste Schritt bei der Methode. Man soll passiv hören. Das bedeutet den Text den man lernt in einer Dauerschleife laufen zu lassen, während man sich mit etwas völlig anderen beschäftigt. Dies führt Vera F. Birkenbihl auf die Art zurück wie wir früher unsere Muttersprache gelernt haben: durch Zuhören.</p>
<p>Erst wenn man völlig mit dem Klang der Sprache vertraut ist dürfe man anfangen zu sprechen und zu schreiben. Dazu ist im Buch ein Aktivitäten ABC für Lerner als auch für Lehrer enthalten.</p>
<p>Die Anwendung des Dekodierens ist vielen sicherlich aus der Schule bekannt und wurde oft angewendet. Allerdings erscheint es unverständlich, warum diese Praxis von Lehrern abgelehnt wird, da man dazu neigt sofort jedes fremde Wort nachzuschlagen anstatt es zunächst zu erraten. „Angeschrien, Ausgelacht oder als dumm hingestellt“, wurde ich deswegen allerdings nie. Im Sprachunterricht scheint vor allem das Hören vernachlässigt zu werden. Dieses Defizit gleicht die Birkenbihl-Methode aus. Durch einen Auslandsaufenthalt verbessert sich eine Sprache oftmals schnell, was in vielen Fällen am aktiven, sowie passiven Hören liegt.</p>
<p>Das Aktivitäten ABC enttäuscht etwas. Nur wenige Ideen für die Anwendung der Sprache erscheinen sinnvoll und praktisch umzusetzen. Ein Vorschlag ist es, alles in seinem Zimmer zu etikettieren und den Begriff in der Fremdsprache aufzuschreiben. Eine gute Idee, um immer wieder die Begriffe zu lesen. Allerdings kann man sie dann noch lange nicht schreiben. Dafür empfiehlt die Autorin eine Lückentext Übung oder Rätsel zu spielen. Im vierten Schritt sollte noch mehr getan werden, um eine Sprache richtig Schreiben zu lernen. Ein guter Tipp ist allerdings auch DVDs in der Fremdsprache zu anzuschauen und dazu den fremdsprachigen Untertitel zu lesen. Im Chor mitzusprechen soll helfen die Aussprache zu trainieren. Ob diese Lernmethode dazu führt, eine Fremdsprache letztendlich auch sprechen und schreiben zu können muss jeder für sich ausprobieren. Einen Versuch ist es aber wert.</p>
<h4>Schlechtes Schulsystem vs. Birkenbihl Methode</h4>
<p>Der Schreibstil von Vera F.Birkenbihl ist sehr umgangssprachlich und daher einfach und verständlich zu lesen. Sie kritisiert allerdings die herkömmlichen Sprachenlehrmethoden des Schulsystems derartig drastisch, dass Menschen, die durchaus offen für eine neue Lernmethode sind, automatisch in eine Abwehrhaltung gehen. So heißt es: „Es gibt inzwischen zahlreiche Nachhilfecoachs, die immer wieder erzählen, wie schwer es ist, die Kinder aus dem Pauk-Zustand zu befreien, der immer mehr an den Zustand von Behinderten erinnert. Nicht weil diese Kids behindert geboren worden wären, sondern weil man ihr Gehirn zunehmend lähmt.“ Immer wieder betont sie, dass nur sehr wenige und nur aus bildungsnahen „Elite-Familien“ auf diese Weise eine Sprache lernen könnten. Diese Ansicht erscheint unglaubwürdig. So gibt es im Buch sehr viele Thesen, die aufgestellt, aber nicht begründet werden. Frau Birkenbihls Ausführungen wirken daher teilweise zweifelhaft, da sie wenige Belege für ihre Thesen angibt.</p>
<p>Zum Ende des Buches gibt es ein Kapitel mit dem Titel „Was klassisches Sprachenlernen anrichtet.“ Hier beschreibt sie die gesellschaftspolitischen Auswirkungen der Schullernmethode. „Wir verhindern so nicht nur künftige Einzahler in das Sozialsystem, sondern wir sorgen auch dafür, dass für die Besetzung der meisten Arbeitsplätze immer wenige geeignete Personen zur Verfügung stehen“, behauptet Vera F. Birkenbihl. Man findet hier viel zu drastische Ausführungen, die mit dem eigentlichen Thema des Buches nicht in Zusammenhang stehen. Die Konzentration sollte mehr auf der Anwendung der Birkenbihl-Methode liegen, als jede Gelegenheit zu nutzen das Schulsystem zu bekämpfen. Genau wie Frau Birkenbihl Offenheit für Ihre Methode erwartet sollte sie auch offen für andere Methoden sein &#8211; auch wenn diese ihrer Meinung nach falsch sind.</p>
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		<title>Doof it yourself</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 06:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Bonner]]></category>
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		<description><![CDATA[Keine Macht der Volksverdummung! „Doof it yourself“ ist der Nachfolger des Bestsellers „Generation Doof“. In ihrem ersten Werk zeigten die Autoren Anne Weiss und Stefan Bonner, wie doof die Generation der heute „15-45-jährigen“ ist: Sie schauen in ihrer Freizeit lieber Furzwettbewerbe auf Youtube an und verabscheuen jegliche Bildung. In ihrem zweiten Buch bieten Weiss und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.noir-online.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/1735.jpg&amp;w=200&amp;h=150&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p><strong><a href="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2010/10/Cover-Doof-it-yourself.jpeg" rel="shadowbox[sbpost-1735];player=img;" title="Cover - Doof it yourself"><img class="alignleft size-medium wp-image-1736" title="Cover - Doof it yourself" src="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2010/10/Cover-Doof-it-yourself-188x300.jpg" alt="" width="188" height="300" /></a>Keine Macht der Volksverdummung! „Doof it yourself“ ist der Nachfolger des Bestsellers „Generation Doof“. In ihrem ersten Werk zeigten die Autoren Anne Weiss und Stefan Bonner, wie doof die Generation der heute „15-45-jährigen“ ist: Sie schauen in ihrer Freizeit lieber Furzwettbewerbe auf Youtube an und verabscheuen jegliche Bildung.</strong></p>
<p>In ihrem zweiten Buch bieten Weiss und Bonner auf knapp 400 Seiten Strategien, damit auch „doofe“ Leser das Leben meistern können. Dazu kommen viele Interviews mit Experten und Promis. „Doof it yourself“ ist als umfassender Ratgeber für alle Lebenslagen gedacht: Bildung, Beruf, Medien, Liebe und Erziehung. Die Autoren haben sich damit ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, das sie aber nur durchschnittlich erfüllen.</p>
<p>Der Anfang von jedem Kapitel schürt die Hoffnung auf wertvolle Tipps, wodurch er den Leser zum Weiterlesen zwingt. Aber vergeblich: die meisten Tipps bleiben auf dem Niveau von: „Stelle keine Bilder ins Internet, die dich betrunken zeigen“ oder „Check Deine Hose auf Löcher vor jedem Bewerbungsgespräch“.<span id="more-1735"></span></p>
<p>Unklar ist, welches Verhältnis die Autoren zur „Generation Doof“ aufbauen wollen. Zu der sie sich als Mittdreißiger zählen. Manche Tipps scheinen gut gemeint zu sein – Allerdings überwiegen Ratschläge der Sorte „Lern einen anständigen Beruf, auch wenn Du zu DSDS willst“. Der erste Teil dieses Ratschlags wirkte schon vor fünfzig Jahren altbacken. An manchen Stellen scheinen die Beiden sogar von oben herab zu ihren Lesern zu sprechen. Viele Szene-Ausdrücke erwecken das Gefühl, dass sich die Beiden nur den Lesern anbiedern wollen. Die Kapitelüberschriften sind nervige Neuschöpfungen, wie Bilding, Arbeiting, Einleiting und Weiterlesing. Sie wollten den Denglisch-Trend auf die Schippe nehmen. Stattdessen wirken sie so lächerlich wie Eltern, die versuchen Jungendslang zu sprechen.</p>
<p>Das einzig Lesenswerte ist das erste Kapitel: Hier geht es um Bildung. Die Autoren geben der Gesellschaft, den Medien und dem Schulsystem Schuld für die Verdummung einer gesamten Generation. Weiss und Bonner zeigen auch wie sich die „Generation Doof“ dagegen wehren kann, indem sie sich doch Bildung aneignet</p>
<p>Leute, die lesen wollen wie dumm andere sein können, werden enttäuscht. Hier bietet das Buch nichts Neues. Wer seine Bildungslücken stopfen will, für den lohnt sich das Buch allein nur wegen des ersten Kapitels. Trotzdem hat dieses Buch einen Nutzen für alle, die sich ab und zu doof fühlen: Sie können heimlich das Ausmaß ihrer Dummheit messen. Zur Not finden sie dann die gängigsten Lösungen, um dagegen anzukämpfen. Für alle anderen hat es einen gewissen Reiz das Buch  durchzustöbern, denn schließlich sind wir doch alle ein bisschen doof &#8211; oder?</p>
<p><em>(Bonner, Stefan; Weiss, Anne: Doof it yourself. Bastei Lübbe, März 2009)</em></p>
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		<title>Eine Schachtel Zigaretten in Bosnien</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 18:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2260" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2011/01/Zigarette.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2259];player=img;" title="Ein Schachtel Zigaretten der Marke &quot;Drina&quot; kostet umgerechnet 1,10 EUR."><img class="size-medium wp-image-2260" title="Ein Schachtel Zigaretten der Marke &quot;Drina&quot; kostet umgerechnet 1,10 EUR." src="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2011/01/Zigarette-225x300.jpg" alt="Ein Schachtel Zigaretten der Marke &quot;Drina&quot; kostet umgerechnet 1,10 EUR." width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Schachtel Zigaretten der Marke &quot;Drina&quot; kostet umgerechnet 1,10 EUR. - Foto: Andreas Hensler</p></div>
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		<title>Die Kunst, kein Egoist zu sein</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 09:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach seinem Bestseller „Wer bin ich – und wenn ja wie viele?“ führt uns Richard David Precht erneut auf eine philosophische Reise. Er zeigt uns, ob und wie es möglich ist, in einer (un)moralischen Welt kein „Egoist“ zu sein und noch viel mehr. Wir Menschen wollen alle nur „das Gute“. Doch was ist „das Gute“? [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2010/11/Cover-Die-Kunst-kein-Egoist-zu.jpg" rel="shadowbox[sbpost-2254];player=img;" title="Cover - Die Kunst kein Egoist zu"><img class="alignleft size-medium wp-image-1940" title="Cover - Die Kunst kein Egoist zu" src="http://www.noir-online.de/wp-content/uploads/2010/11/Cover-Die-Kunst-kein-Egoist-zu-187x300.jpg" alt="" width="187" height="300" /></a>Nach seinem Bestseller „Wer bin ich – und wenn ja wie viele?“ führt uns Richard David Precht erneut auf eine philosophische Reise. Er zeigt uns, ob und wie es möglich ist, in einer (un)moralischen Welt kein „Egoist“ zu sein und noch viel mehr.</strong></p>
<p>Wir Menschen wollen alle nur „das Gute“. Doch was ist „das Gute“? Und wenn jeder gut sein will, warum gibt es in der Welt dennoch Mord und Totschlag? Ist vielleicht jeder Mensch nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht? Sind wir „Egoisten“? Was überhaupt ein „Egoist“ ist und andere Antworten auf endlose Fragen erhalten wir in Richard David Prechts neuem Buch „Die Kunst, kein Egoist zu sein“. Durch gekonntes Abwiegen von anschaulichen Beispielen, Experimenten, Lebensgeschichten und philosophischen Thesen findet Precht ein gutes Mittelmaß. Er ermöglicht selbst weniger Philosophie-Erfahrenen einen ausführlichen Blick über den Tellerrand hinaus. Leider gehört dazu eine ganze Menge Geduld und Durchhaltevermögen.</p>
<h4>Sollen und Wollen, Sein und Zukunft</h4>
<p>Das Buch besteht aus drei Teilen plus Einleitung und Anhang mit ausführlichem Quellen- und Personenregister. Jeder Teil beinhaltet mindestens zehn Kapitel.</p>
<p>Im ersten Teil werden grundlegende Dinge im Bezug auf moralisch „richtiges“ und „falsches“ Verhalten behandelt. Der nächste Teil befasst sich mit moralischem Verhalten in der Praxis. Ob das, was der Leser über Menschen und seine Verhaltensweisen erfahren hat richtig ist und wie sich das auf die Gesellschaft auswirkt behandelt Richard David Precht zum Schluss.</p>
<h4>Unkonventionelle Hippieaffen und ihre neidischen Artgenossen</h4>
<p>Fließend sind die Übergänge zwischen den Kapiteln. So gelangt der Leser von Platons Idee des Guten zum Engländer Hobbes, der von Platons Idee nicht viel hält. Um viele Aspekte der Philosophie zu beleuchten, wirft der Autor mit Namen, Professoren, Universitäten und Zitaten um sich. Der Leser lernt nicht nur den Russen Kropotkin, den in Israel geborenen Nobelpreisträger Daniel Kahneman, den schottischen Anwaltssohn David Hume, den Franzosen René Descartes und Ludwig Wittgenstein aus Österreich kennen, sondern bekommt auch Einsichten in verschiedenste Lebensweisen und Kulturen.<span id="more-2254"></span></p>
<p>Was hat der Begründer der Relativitätstheorie Albert Einstein mit Philosophie am Hut?</p>
<p>Der Leser erfährt nicht nur etwas über philosophische Theorien, sondern auch viel über das Leben der Philosophen selbst. Das lässt einen manche Ansichten leichter nachvollziehen.</p>
<p>Viele Vergleiche sind leicht verständlich und bringen den Leser zum Schmunzeln.</p>
<blockquote><p><em>„Bonobos […] sind Hippieaffen, bei denen sich jeder mit jedem sexuell austoben kann“ (Seite 201).</em></p></blockquote>
<p>Die Beziehung zwischen den menschlichen Vorfahren und den heutigen Menschen nimmt eine entscheidende Rolle ein. Anschauliche Beispiele, wie mit dem Schimpansenmännchen Freddy im Taï-Nationalpark an der Elfenbeinküste, das ein verwaistes Affenkind aufzog, zeigen erstaunliche Parallelen zwischen Menschen- und Tierwelt auf. Sogar auf der Osterinsel im Südpazifik landet der Leser und erfährt, dass Kapuziner-Affen neidisch auf ihre Artgenossen sein können. Ganz wie der Mensch.</p>
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