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Der Tag der Toten

von Maria Blenich

Foto: "George Oates" / www.flickr.com, CC-Lizenz(by-nc-nd)

Man mag es makaber finden oder nicht. Am 2. November ist der Tag der Toten und was macht Mexiko? Fiesta!

Wen sich in der Hauptstadt Mexikos an die zwei Millionen Menschen aufmachen um die Friedhöfe zu bevölkern, der Duft des Räucherharzes Copal durch die Luft wabert und die Mariachis in einem Atemzug traurig triefende und dann himmelhochjauchzende Schmachtfetzen trällern ist es wieder soweit. Mexiko feiert den Día de Muertos, den Tag der Toten.

Ofrendas (eine Art Altar) zieren Schaufenster, Spielplätze, Friedhöfe, Straßen und biegen sich unter den skurrilsten Dingen: Totenköpfe aus Schokolade oder Zuckerguss, Zigaretten, Tequila, Fotos, das süßliche Totenbrot Pan de Muertos, Kerzen, eine CD oder vielleicht auch ein paar abgegriffene Spielkarten. Kreuze aus Blumen liegen vor den Ofrendas und anhand deren Dekoration entsteht ein Bild der verstorbenen Person in meinem Kopf. Auf dem Foto sehe ich einen dicken Mann mit Schnauzbart. Wer war dieser Mann? Vieleicht war er ein Trinker, der seine Freitagabende nicht bei Haus und Familie, sondern in kleinen verrauchten Tequila-Stuben verbrachte und seine harterarbeiteten Pesos beim Kartenspiel verlor.

In Mexiko ist der Tag der Toten ein ausgelassenes Fest.

Gefeiert wird diese Tradition jedes Jahr von der Nacht vom 31. Oktober bis zum 2. November. Der Duft der Ringelblumen und Chrysanthemen soll den Toten den Weg nach Hause weisen und wenn sie dort erst einmal angekommen sind, können sie sich an Speiß und Trank laben. Drei Tage haben sie dazu Zeit, denn danach werden die Lebensmittel auf den Ofrendas nicht etwa weggeworfen, sondern von der Familie gegessen. Der fehlende Geschmack ist dann nicht etwa ein Zeichen der voranschreitenden Alterung des Essens, sondern dafür, dass der Verstorbene sich satt gegessen hat. … weiterlesen

12 November, 2010 Kein Kommentar

Bürokratie auf bosnisch

von Sophie Rebmann

Foto: "Samuel Bayer" / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by)

Zwei Wochen nach meiner Ankunft mache ich mich mit meinem Betreuer in Bosnien auf den Weg zur Polizei, um mich dort für das Jahr anzumelden. Wir betreten ein Haus, das von außen den Eindruck eines normalem Einfamilienhauses macht. Innen werden wir in einen Raum gebeten und setzen uns vor einen der beiden Schreibtische, auf denen noch einer dieser großen Röhrenmonitore den halben Tisch einnimmt. Hinter dem Kasten zieht die Beamtin die Augenbrauen hoch, als sie auf den Stempel in meinem Pass schaut, den ich bei der Einreise an der Grenze bekam. Da das Gesetz vorschreibt, jeder Ausländer müsse sich innerhalb von 24 Stunden polizeilich registrieren, ist ihr mein Stempel nach zwei Wochen zu alt.

Da alles seinen korrekten Weg gehen muss, kann sie mir ohne frischen Stempel keine polizeiliche Anmeldung für Ausländer in Bosnien ausstellen. Sie schlägt daher vor, zur Grenze zu fahren, nochmals aus- und einzureisen um mit dem frischem Stempel wieder vor ihrem Schreibtisch einzutreffen.

So steigen wir am nächsten Morgen tatsächlich ins Auto und fahren – glücklicherweise nur 40 Minuten lang – zur nächsten Grenzstadt. Innerhalb weniger Sekunden schlägt einer der Grenzposten einmal auf den Stempel und ich bin wieder offiziell in Bosnien.

Nach einem Kaffee – dafür ist in diesem Land immer Zeit – fahren wir zurück und erhalten von der etwas dicklichen Beamtin in nur fünf Minuten das nötige Papier – ein passgroßer Karton, auf dem meine Daten aufgenommen wurden.

9 November, 2010 Kein Kommentar

Aus Winter wird Sommer

von Andreas Hensler

Die weiße Moschee in Gračanica. - Foto: Andreas Hensler

In Bosnien kommt, mit etwas Verspätung, auch der Herbst. Die Menschen aus meiner Stadt sagen, alle Jahreszeiten sind hier extrem: Eisiger Winter, richtiger Sommer, goldener Herbst und der schönste Frühling. Doch der Wechsel zwischen den Jahreszeiten ist abrupt.

Der Weg zur Schule war stellenweise eher ein Matschacker mit wunderschönen Seenlandschaften. Man danke es dem bosnischen Regen. Es wurde richtig kalt. Der Schwedenpulli das einzige Mittel, das Festfrieren an den gefühlt kälteren Eisengegenständen zu vermeiden. Das Deutsch-Vorbereitungszimmer in meiner Schule ist auf  der Ostseite des Gebäudes. Der Beginn der Heizperiode lässt auf sich warten und eine Erwärmung durch die Sonne ist ausgeschlossen. Die einzige Wärmequelle: Kaffee, Kaffee, Kaffee und der geliebte Schwedenpulli.

Dem Hausmeister kann man nicht vorwerfen, er würde nichts tun. Das Gebäude ist gepflegt, glänzt und sauber. Doch, dass er an den bisher kältesten Tagen damit beginnt, die Fenster des Deutsch-Vorbereitungszimmers zu streichen, dass sollte man ihm schon übel nehmen. Denn für zwei Tage war der einzige Schutzwall zwischen der noch kälteren Außentemperatur einfach ausgebaut. Das Zimmer wurde zum Sperrgebiet, wollte man nicht erfrieren.

Der Hausmeister baute die Fenster wieder ein. Ich lobte ihn zwar für die frische Farbe auf dem Rahmen, erwärmte mich innerlich aber nur an dem Anblick des geschlossenen Fensters. In der Stadt sind bis auf das Rathaus und die Schule wenige Häuser an das Zentralheizungssystem angeschlossen. Dort feuert man mit Kohle, um zu heizen. Macht das die gesamte Stadt, dann hängt allabendlich eine Smog-Wolke in der Luft, die den Blick gen Himmel versperrt und im Rachenraum ein Dauerkratzen hervorruft. So oder so ähnlich, muss wohl früher das Ruhrgebiet gewesen sein, denke ich oft. … weiterlesen

25 Oktober, 2010 1 Kommentar

Style Diaries

von Alexander Schmitz

Modeblogs zeigen auf dem größten Catwalk, dem Internet, was auf der Straße getragen wird und diskutieren die neuste Haute Couture und Prêt-à-porter. Anfangs von der Modebranche belächelt,  sitzen Modeblogger inzwischen bei Modenschauen in der ersten Reihe. 44 junge Blogger stellt das Buch „Style Diaries“ vor.

Modetrends wurden früher in den Modehochburgen Paris, Mailand und New York erschaffen; von den Laufstegen und Trends berichteten Hochglanzmagazine. Doch die Modewelt hat sich gewandelt: Junge Modeinteressierte erstellen Blogs, laden dort Fotos von ungewöhnlichen Kleidern und einzigartigem Stil hoch und diskutieren darüber, sowie über die neuen Kollektionen der Modehäuser. Weltweit können sich so Modeaffine unabhängig austauschen. Diese Entwicklung nennt die Autorin des Buches Simone Werle „Demokratisierung der Mode“.

„The ingredients to this revolution in clothing are rather simple. A blog, a camera, and a healthy dose of personal style have proven to be more than enough for the democratization of fashion”, Simone Werle

„Style Diaries“ stellt Modeblogger von Berlin bis Tokio vor. Die Street-Style-Fotos des Bildbandes zeigen innovative Outfits und regen dazu an, über seinen eigenen Kleidungsstil nachzudenken.

Zu empfehlen ist es denjenigen, die gerne ein Buch in der Hand halten und eine Fashionblog-Zusammenstellung suchen.  Teilweise vier Bilder auf einer Seite von 13 mal 19 Zentimeter sind etwas klein. Ob allerdings ein Buch zu einem Thema, das so schnelllebig wie Mode und Blogs ist, sinnvoll ist, sei dahingestellt. Wer sich ausführlicher dafür interessiert, klickt sich ausgehend von Webseiten wie Stil in Berlin oder Les Mads durch die in der Blogroll aufgelisteten Fashionblogs.

(Werle, Simone: Style Diaries. Prestel, September 2010)

19 Oktober, 2010 1 Kommentar

Verchilit

von Maria Blenich

Foto: "Bu" / www.flickr.com, CC-Lizenz(by-nc)

Ein Vulkan bricht aus und die feurige Lava bahnt sich ihren Weg über meine sich windende Zunge direkt in meinen Rachen. Die Tränen schießen schon in die Augen, die brennenden Lippen suchen verzweifelt nach Kühlung und mein mexikanisches Gegenüber kann sich ein schadenfrohes: „Jajaja (gesprochen:chachacha), te enchilaste!“ nicht verkneifen. Te enchilaste – Du hast dich verchillit, oder so ähnlich.

Mittlerweile habe ich alle Klischees über das mexikanische Volk über Board geworfen, jedoch eines ist wahr und macht sich jeden Tag mindestens einmal schmerzlich bemerkbar: Sie essen verdammt scharf! Wenn ich scharf schreibe meine ich allerdings nicht unser altbekanntes „Chilli Con Carne- scharf“. Nein, es ist dieses heimtückische, fiese und hinterlistige scharf, dass sich in einem leckeren Taco versteckt. Während man selbst noch erstaunt denkt: „Wow, so langsam habe ich mich daran gewöhnt!“, fangen die Lippen an zu brennen und drei Bissen später kommt es zum Vorschein und stellt einem die Luft ab. … weiterlesen

17 Oktober, 2010 Kein Kommentar

nationalstolz galore.

von Maria Blenich

Foto: "Esparta Palma" / www.flickr.com, CC-Lizenz(by)

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, füllt sich der Platz vor dem Bundestag schon in den frühen Morgenstunden. Bis um 21 Uhr versammeln sich 500.000 Menschen. Pünktlich um 21 Uhr stellt sich Angela Merkel vor das Volk und ruft: Es lebe Helmut Kohl. Das Volk stimmt ein: Er lebe hoch! Es lebe Erich Honecker! Er lebe hoch! Es lebe Hans-Dietrich Genscher! Er lebe hoch!

Obendrauf wird unsere Bundesrepublik noch mit einem dreifachen „Es lebe Deutschland!“ gepriesen und schon werden fünf Tonnen Feuerwerkskörper in die Luft gejagt und die schwarz-rot-gold gekleidete Meute brüllt sich ihren Nationalstolz aus dem Hals. Angela Merkel schwingt währenddessen fröhlich mit der Bundesflagge.

Was in Deutschland undenkbar wäre wird in México Wirklichkeit. Jedes Jahr am 15. September steht dieses Tohuwabohu an der Tagesordnung und dieses Jahr ist er etwas ganz besonderes, denn Mexiko feiert sage und schreibe 200 Jahre Unabhängigkeit von der spanischen Versklavung. Dies muss natürlich noch mehr gefeiert werden als die Jahre zuvor. Schon seit Wochen ist der Zócalo (Hauptlatz und Platz der Verfassung im Zentrum der Stadt) abgesperrt und drei Tage vor der eigentlichen Feier ließen mich die Menschenmassen eher fliehen, als dass sie einladend wirkten.

Es springt einem schon von weitem in die Augen: Grün. Weiß. Rot. Die mexikanischen Farben der Flagge ist in diesen Tagen allgegenwärtig, sei es auf Hüten, Mini-Flaggen, Tröten, Haaren, Gesichtern und Autos. Doch es fühlt sich ein wenig fremd an, denn diesen ungeheuren Stolz auf eine Nation kann ich nur  bedingt nachvollziehen. … weiterlesen

27 September, 2010 Kein Kommentar

Kleine Geschichten aus Mexiko-Stadt

von Maria Blenich

Vom 20.000 Seelen-Dorf Schopfheim in die flächenmäßig größte Stadt der Welt. Maria Blenich ist 20 Jahre alt und verbringt im Rahmen des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“ ein Jahr in Mexiko-Stadt. Sie ist Freiwillige in der „Fundación Pro Niños De La Calle“, die sich einigen der vielen Straßenkindern in Mexiko-Stadt annimmt. In „Kleine Geschichten aus Mexiko-Stadt“ wird sie aus ihrem Leben als Freiwillige berichten und wie man sich als Landei in dieser Megalopolis zurecht findet.

27 September, 2010 Kein Kommentar

Die größte Vuvuzela der Welt

von Lisa Zeller

Nein, Kapstadt, es legt nicht alle paar Tage ein Dampfer am Kap an! Es ist die größte Vuvuzela der Welt! Ob man die reguläre Vuvuzela liebt oder hasst: Der erste Anblick dieser Riesenvuvuzela wird wohl allen den Atem rauben – und den Hörsinn. Anlässlich der Weltmeisterschaft hat die Firma Hyundai beschlossen, die Rekord-Vuvuzela zu erbauen. Sie wurde auch schon von Guiness-Mitarbeitern offiziell zur weltgrößten Vuvuzela erklärt. So wurde der Platz einer nicht fertig gebauten Highway-Brücke mitten in der Stadt genutzt, um den 35-Meter langen Koloss aufzustellen. Natürlich wurden keine halben Sachen gemacht: Die weltgrößte Vuvuzela muss natürlich auch den entsprechenden Ton von sich geben! Per Funk gesteuert gibt sie vor Anpfiff eines jeden Spiels den berühmten Vuvuzela-Ton von sich – mit einer Hörweite von geschätzt einer Meile! Zudem werden alle Tore auf einer digitalen Anzeige unter dem gigantischen Trichter der Vuvuzela gezählt. Heute ertönt sie wohl für lange Zeit zum letzten Mal.

Ein Zitat der Südafrikanerin Candice zur Vuvuzela:

„Sie ist einfach Bestandteil der südafrikanischen Sportkultur. Wer den Ton nicht mag, soll sie halt beim Feiern als Trinktrichter benutzen!“

Ob ihr nun zu den Vuvuzela-Fans oder zu den -hassern gehört: Eine Soundprobe möchte ich euch nicht vorenthalten.

11 Juli, 2010 2 Kommentare

Im Chaos der guten Hoffnung

von Lisa Zeller

Ich habe doch alles so gut geplant! Es wäre so ein tolles Bild geworden: Das Green Point Stadion in voller Pracht mit Schlange stehender Deutschland- und Argentinien-Fans und das Ganze im Glanz der strahlenden Sonne über Kapstadt. In der Schlange steh ich jetzt allerdings auch – und zwar im Auto. Ich hatte die Rechnung nämlich nicht mit der Stadt Kapstadt und der Fans gemacht, die alle den selben Weg antreten. Die Stadt Kapstadt hat nämlich beschlossen, während der WM die wichtigste Straße zum Stadion zu sperren, um den öffentlichen Verkehr und die Shuttle-Busse zu fördern. Hätten wir alle doch nur darauf zurückgegriffen! 

Stau schon lange vor Kapstadt - Foto: Lisa Zeller

Als ich nach einer Stunde die nächste Ausfahrt erreiche, überlege ich nicht lang: Ich gebe auf. Geh lieber zum Fanfest. Doch was ist das? Autos kommen nicht weiter. Zu groß ist die Zahl der Fans, die die Straße überqueren. Die Polizei muss den Verkehr eigenständig regeln. Ich stehe an der Ampel und schaue wie die Scharen die Straße versperren. Endlich stoppt die Polizei die Fußgänger und lässt die Autos passieren. Dabei spielt ja nicht mal eine afrikanische Mannschaft. Trotzdem ist das Chaos perfekt! Auf dem Weg vom Parkplatz zum Fanfest werde ich sogar Zeuge einer Schlägerei! Ein Autofahrer hat versucht, sich den Weg durch die Masse zu bahnen, wurde natürlich wütend, als ein Passant mit seiner Vuvuzela auf das Auto getrommelt hat. Die Security stoppt das Geschehen zum Glück sofort. … weiterlesen

6 Juli, 2010 Kein Kommentar

Ayoba Deutschland! Südafrikanische Deutschland-Fans

von Lisa Zeller

Ich höre überraschend viele deutsche Stimmen auf dem Fanfest in Kapstadt. Heute spielt Deutschland gegen Ghana und zum Public Viewing haben sich eine kleine Gruppe Fans beider Seiten versammelt. Doch ich bin auf der Suche nach einer Gruppe bestimmter Deutschland-Fans: gebürtigen Südafrikanern.

Ich treffe auf Gail, die tanzend eine Südafrika- und eine Deutschlandflagge schwingt. „Warum bist du Deutschland-Fan?“, frage ich sie. Sie lacht. „Wegen ihm!“, dabei zeigt sie auf ihren Freund, Jens, einen Deutschen. „Und weil sie gut sind!“

Weiter außerhalb der Menge stehen Norman und Shaun, zwei Südafrikaner in Deutschland-Montur. „Ich bin allgemein begeistert vom europäischen Fußball – und da find ich Deutschland halt am besten“, erzählt mir Norman und bläst in seine Vuvuzela. Shauns Vorliebe für das Deutschland-Team hat historische Hintergründe: „Ich bin seit Ende der 80er ein Fan von Deutschland. Während der Apartheid war bei uns im Land ja nichts mit Fußball. Mein Onkel war also ein Deutschland-Fan und wir haben bei ihm immer Fußball geschaut. Das hat dann auf mich abgefärbt. Wir haben zwar jetzt eine eigene Nationalmannschaft, aber Deutschland ist und bleibt mein Favorit!“

24 Juni, 2010 Kein Kommentar

Aktuelle Print-Ausgabe (NOIR 19)

Nachbarn kann man sich zwar nicht aussuchen, aber man kann ihnen begegnen. Und das tun wir von den unterschiedlichsten Seiten: Wie leben Nachbarn in Andalusien, im Nahen Osten, im Klassenzimmer? Außerdem geht es in der NOIR um Hamster-Missverständnisse, Streber-Opas und plötzlichen Postboten. Ihr lest von den Kriegsnarben in Bosnien-Herzegowina und zwei Studentinnen, die spontan im Westjordanland einen Dokumentarfilm gedreht haben. Besser nicht verpassen.
Viel Spaß beim Lesen! »

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