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Layout-Workshop Fortgeschrittene: Making-of

von Stefan Neubert

Making-of eines Artikels - Grafik: Stefan Neubert

11 Januar, 2011 Kein Kommentar

Schreiben – mehr als nur die Basics

von Valentina und Mona

Ob Reportage oder Interview, ob Bericht oder Glosse – alles will gelernt sein. Da dies nicht immer einfach ist, meldeten wir uns für den Workshop „Schreiben – die Basics“ an.

Nach der anstrengenden Anreise konnten wir uns durch die freundschaftliche Atmosphäre, die in unserem Workshop herrschte, erst einmal entspannen. Unsere Referentin Eva Rothfuss hieß uns herzlich willkommen, bereit, uns die Grundlagen des Schreibens beizubringen.

Nachdem wir die anderen Workshopteilnehmer durch gegenseitiges Interviewen besser kennen lernten, erklärte uns Frau Rothfuss worauf es in einem guten Artikel ankommt und was die verschiedenen journalistischen Textsorten auszeichnet. Viele praktische Übungen verinnerlichten unsere Kenntnisse. Der Versuch, einen spannungserzeugenden Teaser zu schreiben, bereitete uns Kopfzerbrechen, gab uns aber auch ein gutes Gefühl dafür, wie man die Neugierde des Lesers weckt. Die Aufgabe, das Essen von Schokolade mit allen Sinnen zu beschreiben, sollte uns die Schwierigkeiten vermitteln, die beim Verfassen von Reportagen auftreten können. Nach diesem Workshop juckt es uns sicher alle in den Fingern, uns an journalistischen Texten zu versuchen.

„Der Workshop war auf jeden Fall eine gute Erfahrung für uns alle!“, so Valentina gut gelaunt und Hannah erzählte schmunzelnd: „Die Schokoladenübung fand ich am Besten.“ Auch Anne hat der Workshop weitergeholfen. „Es war interessant, dass wir einen weitgefassten Überblick über die verschiedenen Textsorten bekamen.“ Larissa sagte lachend: „DAL.“ Damit war klar, dass sie den Dümmsten Anzunehmenden Leser meinte, nach dessen Niveau wir immer unsere Artikel verfassen sollten.

Alles in allem können wir nun ohne Ängste in unsere journalistische Zukunft blicken.

21 Dezember, 2010 Kein Kommentar

Fotoworkshop Basics: Kontraste & Gegensätze

19 Dezember, 2010 Kein Kommentar

Dem Schreiben auf den Grund gehen

von Lea Sherin Kübler, Melanie Michalski, Miriam Steller, Mona Ruzicka

Wie schreibt man eine Meldung? Was ist ein Feature? Was hat es mit dem Küchenzuruf auf sich? Das alles wird im Raum P03 an der Hochschule der Medien geklärt. Hier findet der Workshop „Schreiben- die Basics II“ statt. Die vier Teilnehmerinnen waren 15 und 16 Jährige aus dem Raum Stuttgart. Der Workshop wird geleitet von der Redakteurin der Jugendzeitung Young Hürriyet, Pelin Aytac. Diese bringt den jungen medieninteressierten Mädchen in drei Tagen die Grundlagen des journalistischen Schreibens bei – mit Erfolg.

Bereits am zweiten Tag gehen sie von der Theorie zur Praxis über. Nachdem sie am ersten Tag den Überblick über die Merkmale und Vorraussetzungen von Meldung, Nachricht, Bericht und Feature kennen gelernt hatten, waren sie nur bereit, selbst loszuschreiben. Samstagmittag besuchten sie verschiedene Panels, in denen sie fleißig mitschrieben, um später die ersten eigenen Artikel zu verfassen. Die Teilnehmerinnen mussten auf sehr viel achten: Genaue Recherche, schnelles Mitschreiben von Fakten und Zitaten, das Stellen von schlüssigen Fragen und das Interviewen von Teilnehmern. „Ich hab nicht erwartet, dass hinter einem Bericht so viel steckt, ich hab immer gedacht, das geht viel einfacher“, sagte Lea Sherin Kübler. „Und vor allem schneller!“, fügte Melanie Michalski hinzu. … weiterlesen

17 Dezember, 2010 Kein Kommentar

„High Heels auf dem Acker“

von Tina Nischwitz und Sina Gütter

Foto: "Alexandra Genis" / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nd)

Berufe in den Medien sind bei Jugendlichen schwer im Kommen. Immer mehr Berufsanfänger drängen in den Journalismus. Trotzdem sind erfolgreiche Journalisten selten. Doch woran liegt das?

„Viele haben eine sehr glamouröse Vorstellung vom Beruf des Journalisten“, meint Kathrin Konyen, Mitglied im Landesvorstand des Deutschen Journalistenverbandes Baden-Württemberg.  „Das Bild ist von ‚Sex and the City‘ geprägt, aber als Lokaljournalistin kann man auf dem Acker nicht in High Heels rumstöckeln“, fügt die Redakteurin der Südwest Presse hinzu. Auch die Karrierechancen und Lohnvorstellungen viele Jugendlicher weichen von der Realität ab. Es kursiert die Vorstellung von angesehenen Chefposten mit wenig Arbeit und viel Geld. Zwar könne man in höheren Ebenen durchaus viel Geld verdienen,  „aber diese Stellen sind abgezählt“. Für guten Journalismus braucht man nicht das Sex-and-the-City-Outfit, sondern „die richtige kritische Haltung“, so Konyen.

8 Dezember, 2010 Kein Kommentar

Workshop – TV die Basics

Foto: Felix Aliberti

Für den Blick hinter die Kulissen des Filmemachens stand den Teilnehmern TV-Profi Jürgen Dettling zur Verfügung. Zuerst gab der Workshopleiter eine Einweisung in die technischen Finessen, anschließend sammelten die Teilnehmer Ideen für den Projektfilm. Dabei galt sein Hauptanliegen der natürlichen Kameraführung. Dieses drückte er mit Sätzen wie „Ja nicht zoomen, das menschliche Auge hat doch keine Zoomfunktion!“ oder „Wenn ihr die Kamera schwenkt wie auf Onkel Erwins Hochzeitsvideo wird der Film ´ne irre Achterbahnfahrt und den Zuschauern wird schlecht“, aus.

Anschließend zogen die 14 Teilnehmer in mehreren Gruppen los, um Impressionen zu sammeln und Interviews mit Teilnehmern und Verantwortlichen auf den Jugendmedientagen zu führen. Dabei erweiterten sie insbesondere ihre Kenntnisse in Kameraführung, Moderation, und Interviewtechnik. Bei den Interviews ging es unter anderem um die Themen Globalisierung, weltweite Onlinevernetzung und natürlich die konkrete Bedeutung der Medien im Leben. Danach wurde das Material gesichtet, geschnitten, ausgewertet und mit Musik unterlegt. Das Produkt des Workshops war ein reportageähnlicher, von Eindrücken und Witz geprägter Film. Kurz kann man die Atmosphäre im Workshop beschreiben: Spaß, Kreativität und neue Erfahrungen.

5 Dezember, 2010 Kein Kommentar

Workshop: Globalisierung in den Medien

von Anne

Woher kommt meine Jeans? – Made in China, ist doch klar! Aber so einfach ist es nicht: Die Baumwolle kommt vielleicht aus Indonesien und gefärbt wird sie in Taiwan; erst dann landet sie in China, wo der Rohstoff zum Produkt verarbeitet wird. Nicht nur mit der Enthüllung der Herstellugsorte, sondern auch mit der Weltreise auf der sich die klassisch-blauen Röhren befanden, befassten sich die jungen Aufklärungs- und Dokumentationsjournalisten im Workshop „Globalisierung in den Medien“. Am Schluss des Projekts zeigt eine Karte die Welterfahrenheit eines ganz alltäglichen Bekleidungsstücks – Symbol für die Globalisierung im Kleiderschrank.

3 Dezember, 2010 1 Kommentar

Workshop Postproduction

Ihr wolltet schon immer einen Einblick in den Workshop „Postproduction“ erhalten, hattet aber an den Jugendmedientagen vom 26. – 28. November keine Möglichkeit dazu?

Dieser Workshop behandelte das Medium Fernsehen. Dafür haben wir nicht nur theoretisch die Produktion einer Fernsehsendung durchgesprochen, sondern eine eigene JMT-Nachrichtensendung erstellt, wie es auch Schritt für Schritt bei professionellen Sendern abläuft.

Nachdem wir uns vorgestellt und einen Crashkurs in der Kunst des Interviewens erhalten hatten, zogen zwei Gruppen los, um die andere Teilnehmer der Jugendmedientage nach ihrer Meinung zu fragen und dabei zu filmen.

Uns an den Ablauf des Fernsehens haltend, nahmen wir in unserer provisorisch aufgebauten Blue Box die JMT-News-Ansage auf und sammelten dabei eigene Erfahrungen, z.B. beim Aufbau der Scheinwerfer, der Kontrolle der Belichtung oder der Überprüfung von Kameraeinstellungen.

Nach etlichen Aufnahmen sortierten wir verwendbares Material aus, um in dem Programm AfterEffects mit dem Schneiden, Bearbeiten und Einfügen von Animationen beginnen zu können.

1 Dezember, 2010 1 Kommentar

Fotografie außer Kontrolle – Stefan Franke: „der etwas andere Workshop“

Wie schwer kann es sein, zu fotografieren, ohne durch die Linse zu sehen? Und was versteckt sich überhaupt hinter dem Begriff „Fotografie außer Kontrolle“ ?

Teilnehmer des Workshops versuchen es zu erklären:

Johannes:

Hier in diesem Workshop geht es um die Frage, wann und ob ein Foto aus Zufall entstanden ist, oder ob es inszeniert wurde. Manchmal ist das echt nicht so einfach zu erkennen. Um dies selbst ausprobieren zu können, hatten wir zur Aufgabe ein Objekt hinter unserem Rücken zu fotografieren.

Sinan:

Eine weitere Aufgabe war, ein Objekt unserer Wahl zu fotografieren. Das Besondere daran war, dass wir das gewählte Objekt einmal bewusst und einmal unbewusst fotografieren mussten. Meine Wahl zum Beispiel fiel auf zwei Treppen bzw. Treppenhäuser.

Stefan Franke:

Das Erstaunliche an den Aufgaben war, dass uns beim Betrachten der Fotos meist das unbewusst erstellte Foto besser gefiel.

30 November, 2010 1 Kommentar

Aktuelle Print-Ausgabe (NOIR 19)

Nachbarn kann man sich zwar nicht aussuchen, aber man kann ihnen begegnen. Und das tun wir von den unterschiedlichsten Seiten: Wie leben Nachbarn in Andalusien, im Nahen Osten, im Klassenzimmer? Außerdem geht es in der NOIR um Hamster-Missverständnisse, Streber-Opas und plötzlichen Postboten. Ihr lest von den Kriegsnarben in Bosnien-Herzegowina und zwei Studentinnen, die spontan im Westjordanland einen Dokumentarfilm gedreht haben. Besser nicht verpassen.
Viel Spaß beim Lesen! »

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